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Kinder & Garten: Abenteuer und Spaß durch kindgerechtes Gestalten

SpielenEin Garten bietet Ihnen die ideale Möglichkeit, Ihre Kinder zu mehr Bewegung zu animieren und Natur zu erleben. Dafür sollte ihr Garten aber kindgerecht angelegt sein und ausreichend Platz und Möglichkeiten zum Spielen bieten. Damit Ihr Kind den Garten begeistert annimmt, müssen Sie keinesfalls jahrelange Arbeit investieren, oft sind nur kleine Veränderungen nötig, um ein wahres Kinderparadies zu erschaffen.

Raum zum Spielen und Entdecken
Kinder haben andere Bedürfnisse an ihr Umfeld, als Erwachsene. Wer möchte, dass die Kleinen nicht nur vor dem Fernseher und der Spielekonsole sitzen, der sollte sich gedanklich von einem japanischen Ziergarten verabschieden, denn damit können Kinder nichts anfangen. Während Erwachsene im Garten meistens Erholung und Entspannung suchen, ist er für Kinder nur interessant, wenn er Abenteuer verspricht und Impulse für ausgiebige Spiele bietet. Zumindest einzelne Bereiche sollten Sie deswegen ganz den Kindern widmen, der repräsentative Ziergarten kann ja immer noch im Vorgarten umgesetzt werden.

Unterschiedliche Spielbedürfnisse erkennen
Wenn Ihre Kinder schon alt genug dazu sind, dann bietet es sich natürlich an, sie nach ihrer Meinung zu fragen. Oft haben die Kleinen schon genaue Vorstellungen von ihrer Spielwiese, die auch berücksichtigt werden sollten, wenn sie realistisch sind. Das Spielbedürfnis Ihrer Kinder ist dabei abhängig von ihrer jeweiligen Altersgruppe: Im Alter von zwei bis sechs Jahren finden viele Spiele im Sitzen statt, sodass eine geschützte Ebene Fläche der zentrale „Spielplatz“ im Garten ist. In der Nähe sollten Sitzmöglichkeiten für Erwachsene eingeplant werden, die während der Gartenzeit ein Auge auf die Kleinen haben. Zwischen sieben und elf Jahren hingegen ist eine strenge Aufsicht oft nicht mehr nötig, die Kinder streben in diesem Alter auch schon nach mehr Selbstständigkeit. Die meisten Kinder dieser Gruppe lieben Versteckspiele, klettern und bauen gerne. Deswegen ist es sinnvoll einen Platz einzuplanen, an dem die prächtigen Sandburgen stehen bleiben können und gleichzeitig nichts kaputt gehen kann.

Spielgeräte im Garten anbringen
Bestimmte Elemente sind aus einem kindgerechten Garten, der zum ausgelassenen Herumtollen animieren soll, einfach nicht wegzudenken. Dabei sollten Sie aber auch das richtige Maß bewahren und Ihren Garten nicht mit Spielzeugen überladen, denn auch hier gilt: Weniger ist mehr. Orientieren Sie sich deswegen an den altbewährten Klassikern. Dazu gehört ohne Zweifel ein windgeschützter Sandkasten. Idealerweise können Sie diesen im Halbschatten, in der Nähe eines Wasserzugangs aufbauen, damit auch in der Sommerhitze Sandkuchen gebacken werden können. Auch die Schaukel gehört immer noch zu den beliebtesten Spielgeräten im Garten, wenn Sie über zu wenig Platz für ein entsprechendes Gerüst verfügen, lässt sich diese auch an einem geeignetem Baum aufhängen. Spieltürme befriedigen den Drang nach oben und erfreuen sich daher ebenso großer Beliebtheit. Diese lassen sich außerdem mit einer Rutsche kombinieren und versprechen damit ausgelassen Spielspaß.

Den Garten kindersicher machen
Ein unterschätztes Sicherheitsrisiko bergen Giftpflanzen. Im Garten häufig anzutreffende Gewächse, wie roter Hollunder, Eibe, Seidelbast oder Tollkirsche, rufen auch bei geringer Dosierung Vergiftungserscheinungen hervor. Um Ihren Nachwuchs zu schützen, sollten Sie daher Ihren Garten entsprechend kontrollieren. Eine weitere Gefahrenquelle sind Gartenteiche, denn Wasser übt auf alle Kinder eine große Faszination aus und daher helfen meist alle Ermahnungen wenig: Irgendwann wird der Nachwuchs im Wasser landen, wenn dieses nicht ausreichend abgesichert ist. Vorsorglich sollten Sie Ihren Teich immer mit einem flachen Ufer anlegen, damit ein Kind schnell wieder hinausklettern kann.