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Hundeerziehung mit dem Clicker

Hund

Einfache Tipps in der Hunde-Erziehung "Der ist aber wohl erzogen". Das hören nicht nur Eltern gerne, sondern auch Hundebesitzer. Eine gute Erziehung ist auch beim Hund das A und O. Wer sich zum Beispiel die gute Beziehung zu seinen Nachbarn nicht verderben will, bringt seinem Hund bei, nicht zu bellen und zu jammern, wenn er allein ist. Welche einfachen Möglichkeiten es gibt, um aus Ihrem Hund einen verlässlichen und sozialen Zeitgenossen zu machen, lesen Sie in diesem Beitrag.

1. Erziehung durch positive Verstärkung Diese Trainingsvariante ist ganz einfach. Alle Aktionen, die der Hund richtig macht, werden mit Futter, Streicheleinheiten oder Spiel belohnt. Aktive und verspielte Hunde freuen sich über Ballspiele oder Suchspiele. Für andere wiederum ist ein Leckerli oder ein bestätigendes Wort und ein paar Streicheleinheiten Grund genug, das Geübte gerne wieder zu tun. Zu dieser grundlegenden Methode gehört übrigens, dass Sie Ihren Hund gleich belohnen. Wenn zwischen der Aktion und der Belohnung zu viel Zeit verstreicht, kann es der Hund nicht mehr in Zusammenhang bringen und der Erziehungseffekt verpufft.

2. Ein Hund allein zu Hause Dieses Training ist vor allem für Welpen wichtig, die am besten früh lernen sollten alleine zu bleiben - ohne Jaulen und Jammern. Die Methode funktioniert ebenso mit Belohnungen. Nach einer ausgiebigen Spielphase, wenn sich der Welpe müde in sein Körbchen verzieht, gehen Sie kurz und ohne Vorankündigung aus dem Raum. Wenn Sie zurückkommen, geben Sie ihm ein Leckerli. Diese Phasen, in denen der Hund alleine ist, müssen Sie dann verlängern. Auch wenn Ihr Hund jammert und heult, müssen Sie stark bleiben. Erst wenn die Fellnase aufgehört hat zu jammern, können Sie zurückkommen und ihn wie gewohnt belohnen.

3. Mit dem Clicker trainieren sehr beliebt ist mittlerweile auch das Clicker-Training. Dazu muss der Clicker (Knackfrosch) erst mal mit etwas Positivem verbunden werden. Nach jedem Click geben Sie direkt das Leckerli. Bald hat der Hund das Geräusch des Clickers mit dem Futter verknüpft, auch wenn Sie gar keine Belohnung geben. Wie man diese Methode mit kleinen Übungen verbindet, lesen Sie in diesem Artikel über die klassische Konditionierung mit einem Clicker.

4. Wer ist das Herrchen? Ihre eigene Haltung spielt bei der Erziehung ebenso eine große Rolle. Konsequentes, strenges und liebevolles Verhalten des Hundebesitzers führen letztendlich zum Erfolg. Das bedeutet auch, dass Sie nicht permanent Ihren Befehl wiederholen sollten. Ein einziger Ruf sollte genügen. Wer seinen Befehl als Dauerbeschallung wiederholt, untergräbt nämlich nicht nur seine eigene Autorität, sondern sendet missverständliche Botschaften. Gewöhnen Sie sich also eine klare Sprache und eine aufrechte Körperhaltung an.

5. Das Wichtigste zum Schluss: Achtung vor der Nachlässigkeitsfalle In diese Falle tappen die meisten Hundebesitzer früher oder später. Ihr Vierbeiner beherrscht jetzt die wichtigsten Verhaltensregeln, denken Sie? Falsch, denn sobald Sie nachlässig in Ihrer Erziehung werden und inkonsequent handeln, haben Sie verloren, wie in folgendem Beispiel: Eigentlich darf Ihr Hund nicht auf die Couch oder ins Bett. Nur heute ist es eine Ausnahme, weil er sich die Pfote gebrochen hat? Zukünftig wird er jedoch immer auf der Couch sitzen, versprochen. Hüten Sie sich also vor Nachlässigkeit, ein Hund kennt schließlich das Wort "Ausnahme" nicht.